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Themenwelt

Rohrleitung, Querschnitt und Druckverlust

Zu dünne Leitungen, viele Bögen und lange Wege kosten Förderhöhe. Hier erfahren Sie, wie Sie Nennweite, Fließgeschwindigkeit und Druckverlust überschlagen, Einzelwiderstände einordnen und Saugleitungen richtig verlegen.

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Ratgeber

Als Richtwert gelten 0,5 bis 1,0 m/s in der Saugleitung und 1,0 bis 2,0 m/s in der Druckleitung. Aus Volumenstrom und Geschwindigkeit ergibt sich der Querschnitt: 1 m³/h bei 1,5 m/s benötigt rund 15 mm Innendurchmesser, 3 m³/h etwa 27 mm. Die Saugleitung wird immer eine Nennweite größer als die Druckleitung ausgeführt.

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Für den Überschlag gilt: Gesamtförderhöhe = geodätische Höhe + Nutzdruck + Rohrreibung. Die Rohrreibung ergibt sich aus der Rohrlänge inklusive Ersatzlängen für Bögen und Armaturen multipliziert mit dem spezifischen Verlust je Meter. Bei üblichen Hausanlagen liegen 1 bis 3 m Verlust je 100 m Leitung im grünen Bereich.

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Anleitung

Die Saugleitung wird eine Nennweite größer als der Pumpenanschluss ausgeführt, durchgehend steigend zur Pumpe verlegt, luftdicht verschraubt und mit Fußventil sowie Saugkorb versehen. Hochpunkte, weiche Schläuche, viele Bögen und Saughöhen über 7 m sind die vier häufigsten Ursachen dafür, dass eine Pumpe nicht ansaugt.

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