Die Papierdichtungen zwischen Gehäuse, Zwischenteilen und Deckel bestimmen den axialen Abstand zwischen Laufrad und Gehäuse. Zu dünne Dichtungen führen zu Schleifgeräuschen und Verschleiß, zu dicke Dichtungen vergrößern den Spalt und kosten messbar Förderhöhe. Deshalb immer in Originaldicke – typisch 0,2 mm und 0,3 mm – ersetzen.
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Pumpenreparatur
Reparieren statt ersetzen ist bei robusten Kreiselpumpen häufig sinnvoll. Diese Themenwelt zeigt Vorgehen, Werkzeug, Sicherheitsgrenzen und die Zuordnung passender Ersatzteile.
Ratgeber
Anleitung
Laute, raue oder heiß werdende Lager sind Verschleißteile und werden paarweise getauscht. Lager nur über den Innenring aufpressen oder gleichmäßig erwärmt aufziehen, Lagersitz vorher auf Riefen und Maß prüfen und beim Zusammenbau die Welle spielfrei, aber nicht verspannt einbauen.
WeiterlesenPumpe spannungsfrei schalten, Wasser ablassen, Motor abkuppeln, Gehäusedeckel gleichmäßig lösen, Laufrad gegen Verdrehen sichern und abziehen, dann Wellendichtring und Lager tauschen. Beim Zusammenbau neue Papierdichtungen verwenden, Schrauben kreuzweise anziehen und die Welle vor dem Einschalten von Hand mehrfach durchdrehen.
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Reparieren lohnt sich, wenn Gehäuse, Laufrad und Welle maßhaltig sind und nur Verschleißteile wie Wellendichtring, Kugellager oder Dichtungen ersetzt werden müssen. Ersetzen ist sinnvoll, wenn Gehäuse oder Laufrad ausgewaschen sind, die Welle Riefen im Dichtungssitz hat, der Motor Wicklungsschaden zeigt oder die Ersatzteilkosten die Hälfte einer Neupumpe übersteigen.
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